Goldpreis in USD je Feinunze (Donnerstag, 08. Oktober 2026)
Eröffnungskurs: 4.111,69 US-Dollar
Schlusskurs: 4.134,93 US-Dollar
Goldanleger dürften nach dem gestrigen Tag erleichtert sein: Gold konnte sich von seinem Zweimonatstief erholen und startet am Freitagmorgen eine Erholungsrally. Der Spotpreis pendelte am Donnerstag zwischen rund 4.120 und 4.150 US-Dollar je Feinunze und ging bei etwa 4.135 Dollar aus dem Handel. Am Freitagmorgen notierte Gold rund 1,4 Prozent im Plus bei 4.192 Dollar je Feinunze.
Stützend wirkte US-Präsident Trump, der neue Angriffe auf den Iran vor den Zwischenwahlen am 3. November ausschloss und von produktiven Gesprächen mit Teheran sprach. Ölpreis und Anleiherenditen sowie der US-Dollar gaben daraufhin nach. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen rentierten zuletzt mit 5,23 Prozent und damit mehr als 0,1 Prozentpunkte unter der Vortagsrendite, auch die Renditen 30-jähriger US-Staatsanleihen gaben nach. Das bereitete den Weg für eine Erholung des Edelmetalls.
Wegweisend dürften heute Zahlen zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sowie danach die US-Inflationszahlen am 14. Oktober und die Zinssitzung am 28. Oktober sein. Zwar rechnen Händler nicht mehr mit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed bei der Oktober-Sitzung, dafür ist eine Zinserhöhung im Dezember sehr wahrscheinlich und weitere Zinserhöhungen im kommenden Jahr sind nicht ausgeschlossen. Steigende Zinsen und Renditen sind derzeit die größten Belastungsfaktoren für das unverzinste Gold.
Zum Wochenausklang dürfte Gold zwischen 4.130 und 4.200 Dollar schwanken. Sinken die Renditen weiter, ist ein Test der 4.200er-Marke möglich. Darunter bleibt die 4.100er-Marke die wichtigste Unterstützung.
