Goldpreis in USD je Feinunze (Montag, 12. Oktober 2026):
Eröffnungskurs 4.189,85 US-Dollar
Schlusskurs: 4.171,69 US-Dollar
Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet: Gold begann den Wochenstart zunächst freundlich und stieg gestern zwischenzeitlich auf rund 4.215 US-Dollar je Feinunze. Doch danach drehte der Preis nach unten. Das Tagestief lag am Montag bei 4.155 US-Dollar. Am frühen Dienstagmorgen notierte das Edelmetall leicht erholt bei 4.192 US-Dollar.
Feiertage in den USA und Japan sorgten gestern für einen dünnen Handel an den US-Anleihemärkten. Hilfreich war für das Edelmetall in der ersten Phase des Tages die von US-Präsident Donald Trump vermeldete Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Das drückte zunächst den Ölpreis. Doch die ausbleibende Bestätigung der Konfliktparteien und Tankerangriffe nahe Oman und der Straße von Hormus sorgten erneut für Unruhe. Zudem blieb der US-Dollar nahe seinem 18-Monats-Hoch. Die Folge: Gold prallte an der Marke von 4.200 US-Dollar ab.
Vor den US-Inflationsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden, dürfte sich der Goldpreis eher abwartend verhalten. Ein hoher Wert beim Verbraucherpreisindex (CPI) könnte die Renditen der US-Staatsanleihen und den Dollar treiben und Gold drücken. Ein schwächerer Wert könnte den Weg für eine weitere Erholung öffnen. Zudem sind die US-Märkte nach dem Feiertag wieder voll im Handel, was die Schwankungen erhöhen dürfte.