Goldpreis in USD je Feinunze (Montag, 28. September 2026):

Eröffnungskurs  4.273,94 US-Dollar

Schlusskurs:  4.115,27 US-Dollar

 

Enttäuschender Wochenstart für Goldanleger: Nachdem bereits die vergangene Woche im Minus endete, verlor das Edelmetall am Montag erneut rund vier Prozent seines Wertes und fiel auf den tiefsten Stand seit sieben Wochen. Am frühen Dienstagmorgen legte Gold wieder leicht zu und notierte zwischenzeitlich um 0,6 Prozent im Plus bei 4.142 US-Dollar je Feinunze. 

 

Treiber der Abwärtsbewegung waren einmal mehr der starke US-Dollar, die über der Marke von fünf Prozent liegenden Renditen der US-Staatsanleihen, die angesichts der stockenden US-Iran-Gespräche hohen Ölpreise, die die Inflationsängste weiter schüren, und drohende Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed Ende Oktober. Inzwischen rechnen rund 70 Prozent der Marktteilnehmer mit einem Zinsschritt. Fundamentales Gegengewicht bleibt die strukturell robuste Nachfrage. So verzeichnen Gold-ETFs weltweit die zehnte Woche in Folge Nettozuflüsse und auch die Nachfrage seitens der Zentralbanken bleibt hoch. 

 

Eine Indikation für den weiteren Verlauf des Goldpreises könnten heute die US-Zahlen zu offenen Stellen, Neueinstellungen und Entlassungen im öffentlichen und privaten Sektor sowie der Verbrauchervertrauensindex geben. Zeigen die Daten einen robusten Arbeitsmarkt, dürfte der Druck auf Gold anhalten. Schwache Zahlen hingegen könnte die Zinserhöhungserwartungen dämpfen und Gold kurzfristig Luft verschaffen.