Goldpreis in USD je Feinunze (Dienstag, 29. September 2026):

Eröffnungskurs  4.122,00 US-Dollar

Schlusskurs:  4.182,80 US-Dollar

 

Die Woche bleibt schwierig für Gold. Nachdem das Edelmetall bereits die vergangene Woche im Minus beendet hatte, ging es am Montag weiter südwärts. Am Dienstag gelang zwar eine leichte Erholung, doch am frühen Mittwochmorgen notierte Gold mit 4.175 US-Dollar je Feinunze erneut leicht schwächer. Vom Jahreshoch im Januar, als das Edelmetall 5.589 US-Dollar kostete, ist Gold mehr als 1.400 Dollar entfernt. 

 

Das Triumvirat des Schreckens bleiben nach wie vor der starke US-Dollar, die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen oberhalb der Fünf-Prozent-Marke und die wachsende Erwartung weiterer Leitzinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed. Zusätzlich schürt der hohe Ölpreis Inflationsängste. Der Hoffnungsschimmer: Für die Fed-Sitzung Ende Oktober weist das CME FedWatch Tool derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 47 Prozent für einen weiteren Zinsschritt aus. Zuvor waren es über 70 Prozent. Für den Rückgang sorgten Aussagen des New Yorker Fed-Präsidenten John Williams, der signalisierte, dass wahrscheinlich nur noch eine weitere Erhöhung nötig sei. Unterstützung gab es für Gold auch durch die Nachfrage bei Gold-ETFs und seitens der Zentralbanken, die weiterhin als aktive Käufer im Markt aktiv sind. 

 

Heute richtet sich das Augenmerk vor allem auf die US-Inflationsdaten für August, die von der US-Wirtschaftsbehörde BEA veröffentlicht werden. Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index / Wert der privaten Konsumausgaben) lag im Juli mit einer Kern-Inflationsrate von 3,3 Prozent und einer Gesamtteuerungsrate von 3,7 Prozent deutlich über dem Fed-Ziel von 2,0 Prozent. Bleiben die PCE-Daten im Rahmen der Erwartungen, dürfte eine Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau das wahrscheinlichste Szenario bleiben.